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Prenzlauer Berg Nachrichten Weil es dich betrifft.

  • Als Prenzlauer Berg noch schwarz-weiß war
    von Julia Schmitz am November 18, 2019 um 8:00 am

    Seit 1966 wohnt Helga Paris in der Winsstraße, hat über viele Jahre den Alltag in der DDR fotografisch festgehalten. Die Akademie der Künste zeigt nun ihr Werk in einer umfassenden Retrospektive. Man muss ein paar Mal blinzeln und den Kopf schräg legen, bevor man die schwarz-weiß-Fotografie an der Wand mit dem heutigen Bild im Kopf zusammenbringen kann: Die Winsstraße in den 1970er Jahren, gezeichnet von rußigen Altbauten und maroden Fassaden, mit akkurat geparkten Trabanten und nur wenigen Passanten  – über allem ein grauer Nebelschleier. Der Unterschied zu heute, wo Biomärkte, Bistros und SUVs das Straßenbild von Prenzlauer Berg prägen, könnte nicht größer sein. Dies ist ein Text aus unserer Reihe „Mauerfall revisited“ Wer sich in der Akademie der Künste am… The post Als Prenzlauer Berg noch schwarz-weiß war appeared first on Prenzlauer Berg Nachrichten.

  • Geschichte, Gewalt, Gedächtnis
    von Isabella Caldart am November 15, 2019 um 5:00 am

    In der Malmöer Straße erinnert neuerdings ein großes Wandbild an zwei ermordete Aktivistinnen aus Lateinamerika: Berta Cáceres und Marielle Franco. Genau an der Stelle, an der die Dänenstraße einen Knick macht und zur Malmöer Straße wird, erstrahlt ein neues Wandbild an der Fassade des Miethaussyndikates M29. Es zeigt zwei Frauen und auf Spanisch den Spruch „Du hast die Kugel, wir haben das Wort“. Mit dem Wort statt der Waffe kämpfen, dieser Gedanke einte die beiden Aktivistinnen, die abgebildet sind: Berta Cáceres und Marielle Franco. Die Menschenrechts- und Umweltaktivistin Cáceres, die am 3. März 2016 in ihrem Haus in Honduras erschossen wurde, hatte sich vor ihrem Tod gegen den Bau eines Wasserkraftwerks in Agua Zarca eingesetzt, einem eigentlich unberührten Stück Natur,… The post Geschichte, Gewalt, Gedächtnis appeared first on Prenzlauer Berg Nachrichten.

  • Der Letzte macht das Licht aus
    von Julia Schmitz am November 13, 2019 um 7:00 am

    „Ich wünsche mir, dass alle Investoren dieses Buch lesen“: Auf einem Spaziergang durch den Kollwitzkiez sprachen wir mit Synke Köhler über ihren Roman „Die Entmieteten“ und warum dieser aktueller denn je ist.   „Die Bepflanzung war hier früher auch ganz anders“: Ich treffe Synke Köhler an einem feuchtkühlen Morgen auf dem Bürgersteig vor dem Wasserturm, im Herzen des Kollwitzkiezes – einem Viertel, das sich in den letzten zwanzig Jahren unübersehbar verändert hat. Hier spielt ihr Debütroman Die Entmieteten, der in diesem Herbst erschienen ist und eine Geschichte erzählt, die man so auch in der Tagespresse lesen könnte:   Sehr geehrte Fam. Dieter Sonntag, da der Wohnblock in der Marner Straße 9-13 nicht mehr den heute geltenden Wohnbedürfnissen entspricht, planen wir… The post Der Letzte macht das Licht aus appeared first on Prenzlauer Berg Nachrichten.

  • Eiertanz um den Mauerpark geht weiter
    von Julia Schmitz am November 12, 2019 um 3:22 pm

    Die Berliner Senatsverwaltung hat abgelehnt, den Mauerpark als „Kulturstandort“ auszuweisen. Das Karaoke sei trotzdem gesichert, heißt es. Ein Blick auf die unzähligen Menschen aus aller Welt, die jeden Sonntag die Stufen des steinernen Amphitheaters bevölkern, zeigt: Die Karaoke-Veranstaltung von Joe Hatchiban übt eine über die Jahre ungetrübte Anziehungskraft weit über die Grenzen von Prenzlauer Berg hinaus aus. Doch ob das beliebte Event in den nächsten Jahren wie gewohnt stattfinden kann, ist unklar: Anfang des Jahres hatte es zwischen Anwohner*innen und Musiker*innen mehrere erhitzte Diskussionen über Lärmbelästigungen gegeben, bevor das Bezirksamt Pankow in letzter Minute die Genehmigung erteilte – erstmal nur für die Sommersaison 2019. Ein Eiertanz, der sich vermeiden ließe, sind SPD und Linke überzeugt. Bereits im März hatten sie… The post Eiertanz um den Mauerpark geht weiter appeared first on Prenzlauer Berg Nachrichten.

  • Wie Prenzlauer Berger den Mauerfall erlebt haben
    von Constanze Nauhaus am November 8, 2019 um 5:00 am

    Gleich zur Bornholmer gerannt? Am nächsten Morgen in einer anderen Welt aufgewacht? Hier kommen eure schönsten Geschichten. (Aus dem Archiv.) ARTIKEL vom 9. November 2017 Susanne, 40 Jahre: „Westberlin war die totale Reizüberflutung“ Ich war damals 12 Jahre alt und meine Schwester zehn, wir wohnten am Kollwitzplatz. Wir haben selbst herzlich wenig mitbekommen, sondern schliefen – am nächsten Tage war ja Schule. Meine Eltern erfuhren in den Spätnachrichten von Schabowskis kryptischer Rede, aber konnten sich auch keinen richtigen Reim darauf machen. Kurzentschlossen zogen sie zum nächsten Grenzübergang – ich weiß nicht genau, welcher das war – um zu schauen, was da eigentlich los war. Uns haben sie natürlich selig schlafen lassen. Das war damals ja nicht so unüblich, die Kinder… The post Wie Prenzlauer Berger den Mauerfall erlebt haben appeared first on Prenzlauer Berg Nachrichten.

 

Quelle: Prenzlauer Berg Nachrichten

 

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